Empfehlungen für eine VBAC

 


Schreibe einen Geburtsplan und überlege, was Dir für diese Geburt besonders wichtig ist! Diskutiere Deine Wünsche mit Deiner Hebamme, Deiner Doula und den Ärzten des Krankenhauses. Versuche Kompromisse zu finden, sollten Deine Wünsche nicht erfüllt werden und schaue Dir verschiedene Geburtsorte an.

Denke daran, dass eine Geburt immer ein Wagnis ist. Wir können viel dafür tun, dass sie positiv verläuft. Die Forschung hat gezeigt, dass die meisten Geburten komplikationslos und gut verlaufen, wenn verschiedene Aspekte beachtet werden.

Die Art der Geburtshilfe hat aber einen maßgeblichen Einfluss auf den Geburtsverlauf.

Dennoch gibt es Situationen, wo das Ende einer Geburt so ganz anders ist, als wir es uns erhofft haben. Eine Geburt kann man nicht "planen". Deshalb ist das Wort Geburtsplan vielleicht etwas irreführend. Aber das Aufschreiben Deiner Wünsche ist eine Möglichkeit, deutlich zu machen, was Du möchtest und was für Dich hilfreich wäre im Verlauf der Geburt.

 

 

 

 


Einmal Kaiserschnitt - immer Kaiserschnitt? Diese Aussage stimmt so nicht mehr. Frauen können  heute durchaus spontan gebären bei Zustand nach Sectio. Allerdings muss auf einige Aspekte geachtet werden.

 

  • Eine Geburt nach einem Kaiserschnitt sollte nach Möglichkeit weder mit "natürlichen" chemischen Substanden, zum Beispiel Rhizinus, noch mit pharmakologischen Mitteln (wie z.B. Oxytocin, Prostaglandin) eingeleitet oder beschleunigt werden.
  • Eine Frau muss alle Möglichkeiten haben, sich zu entspannen (Position, Bewegung, Wasser).
  • Die Voraussetzungen der interventionsarmen Geburtshilfe müssen beachtet werden.
  • Eine 1:1 Betreuung durch eine Hebamme ist sehr wichtig (noch besser: die Vorsorgehebamme ist gleichzeitig die geburtsbegleitende Hebamme).
  • Handgriffe wie Kristeller oder Credé müssen vermieden werden.
  • Eine Anästhesie wie zum Beispiel durch eine PDA ist zu vermeiden.
  • Psychischer Stress (Angstappelle, Erfolgszwang, Einsamkeit) und physischer Stress (Hunger, Durst, Kälte) sollten vermieden werden.
  • Mögliche Alarmzeichen der Geburt sollten richtig eingeordnet werden können.

 

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© Kristina Wierzba-Bloedorn