Kaiserchnitt & Beckenboden

 

 

 

Der Kaiserschnitt schont den Beckenboden?

 

Diese Aussage ist grundsätzlich falsch! Ein Kaiserschnitt kann Problemen mit z.B. Harninkontinenz im späteren Leben nicht vorbeugen. Neue wissenschaftliche Studien deuten darauf hin, dass die Schwangerschaft selbst der wichtigste Risikofaktor für die nachfolgenden Probleme darstellt.

 

Die Auflockerung des Beckenbodens ist hormonell bedingt und findet im Verlauf der ganzen Schwangerschaft statt. In der Schwangerschaft wird die Gebärmutter samt Plazenta, Fruchtwasser und dem heranwachsenden Kind vom knöchernen Becken getragen und von den Beckenbodenmuskeln unterstützt. Das Gewicht des Kindes wirkt also nicht erst unter der Geburt, bereits in den letzten Schwangerschaftswochen wirkt es auf den Beckenboden ein. 

 

Und: Beckenbodenschwäche findet sich auch bei Frauen, die nie vaginal geboren haben.

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© Kristina Wierzba-Bloedorn